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Artikel am 30.01.2013 in der Leinezeitung

Renate Biester, eine Autorin aus Leidenschaft, die den Bewohnern des Wilhelm-Maxen-Haus ihren Werdegang von der ersten Zeile bis zur ersten Veröffentlichung nahe bringt.

Renate Biester stellt sich dem Wilhelm-Maxen-Haus in Garbsen vor. Sie wurde 1961 in Hannover geboren, absolvierte 1984 ihre Meisterprüfung und lebt mit ihrem Mann, den zwei erwachsenen Töchtern und Mischlingshund Murphy im Raum Garbsen.

 

Immer schon fasziniert von spannenden und gut erzählten Geschichten begann sie Ende 2008 mit dem Schreiben. Ihr damaliges Ziel, professionell zu schreiben, erfüllte sich schneller als erwartet und somit startete sie eine weitere Laufbahn als Autorin.

 

Auf besonderem Wunsch lässt sie die Bewohner ein wenig an ihrer Autorenlaufbahn teilhaben.

 

Wie alles begann:

Als etwa Achtjährige begriff Renate Biester den Sinn der schwarzen Buchstaben auf dem weißen Blatt Papier und war ab dem Tag Stammgast in der örtlichen Bibliothek. Sie verschlang sämtliche Märchenbücher, vor allem die der Gebrüder Grimm. Sie las alles was mit fantastischen Geschichten zusammenhing, sie waren Teil ihres Lebens und wurde älter mit ihnen.

Mit 17 erlernte sie den Beruf der Friseurin. Mit 24 hatte sie den Meistertitel. Durch Selbstständigkeit und Familie verlor sie, bedingt durch Zeitmangel und Verpflichtungen, das Interesse am Lesen und gönnte sich höchstens im Urlaub ein gutes Buch. Ihre Töchter, sie dankt Gott für deren Hartnäckigkeit, forderten sie immer wieder auf, eines ihrer Bücher zu lesen. Irgendwann  tat sie es und in ihr glimmte der Gedanke:

 

Das kann ich auch.

 

Aber wie funktioniert es, ein Buch zu schreiben? Das Glück schien ihr hold. Noch am selben Tag las sie einen Bericht in der Zeitung über ein Fernstudium.

"Online schreiben lernen"

Sie forderte Informationsmaterial an, verschlang die Broschüre, trat mit Autorinnen, die durch das Studium das Schreiben erlernt hatten, dank Internet in Kontakt und meldete sich schließlich im Oktober 2008 für ein dreijähriges Fernstudium an, um das Handwerk "Schreiben" zu erlernen. Voller Elan kämpfte sie sich durch die Studienaufgaben und erwartete voller Neugierde die Beurteilung. Noch während der Grundausbildung erwarb sie bereits nach einem halben Jahr ihren ersten Autorenvertrag in einer Anthologie für Kinder ab 10 Jahren. Sie strotzte vor Stolz, schwebte tagelang auf Wolke 7 und ist seitdem infiziert von einem gefährlichen Virus. Dem Schreibvirus.